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Kleine Vereinsgeschichte

Der Vorläufer unseres Vereins war der "Hannoversche Kriegerverein". Dieser wurde im Jahre 1925 gegründet, um den Schießsport zu pflegen. Die Gründungsversammlung fand am 9.1.1925 statt und hatte zunächst 10 Mitglieder. Der erste Vorstand des Vereins bestand aus: dem 1. Vorsitzenden: Hermann Niewerth

dem 2. Vorsitzenden: Heinrich Brandes
dem Schriftführer: Otto Niewerth
und dem Kassenführer: Heinrich Weber


Die damals selbständige Gemeinde Oelerse stellte die alte Kieskuhle am Kiepenberge zur Verfügung. Die Planierung und die weiteren Arbeiten wurden in Eigenleistung der Vereinsmitglieder erbracht. Zunächst wurde im Freien geschossen, doch die Witterungsverhältnisse machten dies bald unmöglich, sodass mit dem Bau eines festen Schießhauses begonnen wurde. Zur Verschönerung und zum Schutz wurde die Anlage mit Bäumen bepflanzt.

Der Verein wurde im gleichen Jahr Mitglied des Vereinsbezirks Peine und Umgegend.

Am 22. und 23. Mai 1926 feierte der Verein sein Stiftungsfest, verbunden mit der Fahnenweihe. Diese Fahne wird auch heute noch bei jedem Ausmarsch des Schützenvereins im Ort oder bei befreundeten Nachbar-Vereinen präsentiert.

Nach 1933 wurden alle Kriegervereine und somit auch der Oelerser Verein im nationalsozialistischen Staate im Kyffhäuser-Bund zusammengefasst.

Nach dem 2. Weltkrieg und dem Zusammenbruch des Reiches im Jahre 1945 fiel der Schießstand auf dem Kiepenberge den Verwüstungen zum Opfer und wurde bis auf die Grundmauern abgerissen.

Nach 7 Jahren, im Jahre 1952, fanden sich einige Schießsportinteressierte, die die alte Tradition fortsetzen wollten und gründeten auf der Grundlage des ehemaligen Kriegervereins nunmehr den "Schützenverein Oelerse". Schon ein Jahr später wurde der Neubau des Schießstandes auf dem Kiepenberge beschlossen und in Eigenleistung erstellt.

Ab 1953 bis 1955 einschliesslich wurden auch wieder Schützenfeste gefeiert, die ausschliesslich vom Schützenverein getragen wurden. Erst ab 1974 setzte sich die Tradition fort und wurde seit 1975 als Volksfest gefeiert. Die Trägerschaft teilen sich seitdem die örtlichen Vereine.

1968 wurde eine Damenschießgruppe gebildet, die auch heute noch aktiv ist.

Ebenfalls seit 1968 wurde im Schießstand auf dem Kiepenberge erstmals am Himmelfahrtsvorabend das nun schon traditionelle Schweineessen für alle Oelerser Bürger eingeführt. In den ersten Jahren mit Spanferkeln, die stundenlang mit dem Drehspiess per Handbetrieb über Holzkohlenfeuer vor dem Schießstand gegrillt wurden.
Nicht selten waren die Griller am Abend nicht mehr in der Lage, an der Feier teilzunehmen. Heute wird der fertige Schweinebraten angeliefert und vor Ort verteilt.

Da der Schießstand auf dem Kiepenberge nicht mehr den behördlichen Auflagen genügte, bauten die Vereinsmitglieder in Eigenarbeit einen LG-Stand im Hause des Vereinswirts Noetzel.

Mit dem Neubau des Dorfgemeinschaftshauses in 1990 wurde dem Schützenverein die Nutzung auch als Schießstand und Vereinsheim gestattet. Sei dem 1.1.1999 ist das Dorfgemeinschaftshaus zu eigenem Betrieb dem Schützenverein von der Gemeinde überlassen worden.
Hier werden seit 1992 alle Schießsport-Wettkämpfe, sowie sonstige Angebote wie Biathlon, Vereinsvergnügen und sonstige Feste durchgeführt.

Am 24. und 25.5.2002 haben wir unser 50-jähriges Vereinsjubiläum mit einem großen Fest begangen. Es konnten auch noch einige Gründungsmitglieder begrüßt und geehrt werden.

Im Juli 2003 haben wir begonnen, eine Bogenschießabteilung aufzubauen.